Musikrecht und Coversongs, eine Geschichte voller missverständnisse... ;)
  • Moin Leute...

    Da ich zur Zeit gerade an einem Coversong arbeite (es handelt sich hierbei um "We Walked in Line" von Joy Division) und ich diesen auch auf mein kommendes Album packen will, kam die frage auf, ist das rechtlich in ordnung einen coversong zu veröffentlichen....
    Nach etlichen stunden in foren mit "interessanten" horror geschichten bezüglich Gema, GVL und IFPI in denen es immer wieder hieß "ihr braucht UMBEDINGT die erlaubniss vom künstler und müsst gema anmelden, etc...", habe ich endlich die korrekten informationen. (Dies bezieht sich auf die "normale" veröffentlichung von cover material. Jede Internet-plattform, wie zum beispiel jamendo mit der CC lizenz haben zum teil noch andere bestimmungen.)

    Hier eine zusammenfassung zusammengestellt von Jan aus dem hagenrocks.ning.com forum.


    Frage: Muss ich vor einer Tonträgerherstellung den Urheber oder Verlag fragen, wenn ich ein Werk nachspiele?
    Antwort: NEIN. Bei der Vervielfältigung von neu eingespieltem oder nachgespieltem Repertoire aus schon veröffentlichten Werken (Coverversion) wird das Leistungsschutzrecht nicht berührt und muss somit nicht abgeklärt werden."

    "Frage: Müssen bei Coverversionen die Verlage/Komponisten um Genehmigung gefragt werden?
    Antwort: Grundsätzlich darf jedes bereits veröffentlichte Musikstück im Original gecovert werden. Wird jedoch an der Komposition oder am Text etwas verändert, bedarf es der Genehmigung der Rechteinhaber (Urheberpersönlichkeitsrecht §12, §13, §14 UrhG). Dies betrifft auch Werkkürzungen. Im Zweifelsfall sind die entsprechenden Rechtinhaber zu kontaktieren."

    Und noch dazu, was unter einer Veränderung des Werkes verstanden wird:

    "Das Urheberrechtsgesetz sagt dazu in § 3, dass Bearbeitungen eines Werkes, die persönliche geistige Schöpfungen des Bearbeiters sind (...), unbeschadet des Urheberrechts am bearbeiteten Werk wie selbständige Werke geschützt werden. Die nur unwesentliche Bearbeitung eines nicht geschützten Werkes der Musik wird, so der Gesetzestext, nicht als selbständiges Werk geschützt.
    Eine schutzfähige Bearbeitung setzt also eine erkennbare eigenständige schöpferische Leistung des Bearbeiters voraus, so dass - etwa durch die kompositorische Veränderung oder Erweiterung der musikalischen Substanz der Vorlage - ein neues selbständiges Werk entsteht.
    Im Gegensatz zu einer solchen schutzfähigen Bearbeitung stehen Benutzungen eines Originalwerkes, welche die musikalische Substanz der Vorlage im Wesentlichen unverändert lassen und den Notentext des Originals werkgetreu übertragen. Dazu zählen in der Regel z.B. editorische Leistungen wie die Herausgabe eines vorbestehenden Musikwerkes. Auch beispielsweise die Transposition in eine andere Tonart oder Stimmlage, die notengetreue Transkription vorhandener Stimmen auf ein anderes Instrument, das Ergänzen von Vortragsangaben, Verzierungen, Fingersätzen etc., die Verdoppelung von Stimmen bzw. das Hinzufügen von Begleitstimmen in Parallelbewegung (z.B. in Terz- oder Sextabstand) oder die Reduktion vorhandener Partiturstimmen zu einem Klaviersatz gilt im Regelfall nicht als schutzfähige Bearbeitung. "

    (Die vorherigen Zitate habe ich 1:1 von www.gema.de kopiert!)

    Also, ganz easy, wenn ihr wirklich nur covert und das Lied nicht groß ummodelt (eine einfach als das Original zu erkennende Ska-Version würde wohl okay gehen), dann ist das kein Problem. Allerdings müsst ihr bei einer Vervielfältigung dann natürlich die GEMA-Gebühr für das Lied bezahlen, falls der Urheber/Rechteinhaber Mitglied der GEMA oder einer ihrer Partnergesellschaften ist. Das kann je nach Auflage und Verkaufspreis der CD recht teuer werden (die Berechnung ist ziemlich kompliziert, aber bei einer Auflage von vielleicht 300 Stück und einem Verkaufspreis bis 10 Euro würd ich für ein Lied schon so mit mindestens 50 Euro rechnen).

    Das gilt übrigens (wichtig!!!) nicht nur für gepresste, sondern auch für selbstgebrannte CDs!

    "Der Auftraggeber ist vor jeder meldepflichtigen Tonträgervervielfältigung (auch Selbstbrenner) verpflichtet, zur Repertoireprüfung eine Inhaltsmeldung der beabsichtigten Tonträgerherstellung bei der GEMA einzureichen. Aufgrund der von der Rechtssprechung der GEMA zuerkannten "GEMA-Vermutung", hat die GEMA einen hierauf gerichteten rechtlichen Anspruch. "

    Ob das Lied GEMA-pflichtig bzw. der Urheber GEMA-Mitglied ist, kann man hier nachschauen (wobei ich mich nicht zu 100 % drauf verlassen würde und Gebühren auch rückwirkend erhoben werden können, wenn der Urheber in den nächsten Jahren Mitglied wird):

    http://www.gema.de/musikrecherche/
  • es ist im regelfall eigentlich nicht möglich, einen gema titel nachzuspielen und die eigene coverversion dann unter eine CC lizenz weiterzuveröffentlichen.
    wenn überhaupt können covers und bearbeitung nur wieder bei der gema angemeldet werden um sie kommerziell auszuwerten.
    es wäre auch komplett unlogisch wenn das funktioneren würde, denn so könnte man sich zu kommerziellen zwecken ja jeden titel unter den nagel reissen, und ihn unter CC (mit kommerz erlaubt) wieder in den handel bringen, ohne dass der andere komponist etwas davon sieht.

    auch die sache mit dem "gebühren bezahlen" läuft in der praxis etwas anders. gebühren bezahlt man bei der gema auch für die eigenen titel, mit unterschied allerdings, dass man dann natürlich auch daran verdient, wenn vervielfältigungen oder aufführen geld einspielen.
    auch bezahlt das der verlag bei der gema selbst, dass was man bei der tonträgerherstellung bezahlt ist wieder etwas anderes, und auch das bezahtl man immer, auch für die eigenen werke.

    übrigens, man findet heute (fast) keine madonna oder beatles-covers auf dem markt, komisch, nicht? nun, das liegt unter anderem auch daran, dass es dir im zweifelsfall nicht möglich ist, dass nicht doch irgendwo eine halbe note fehlt, und es dadurch zu einer bearbeitung wird .... insofern ist das von dir beschriebene zwar nicht falsch, aber graue theorie.
    selbst zu beweisen, dass es eine schutzfähige eigenständige bearbeitung ist, ist schwer, wenn der urheber nicht will dass du ihn bearbeitest.
  • Kurz und klar: finger weg von Cover von musik die nicht CC-by ist

    besser du lässt dich inspiriren und machst dein eigenes werk and don't walk in line...
  • Wie sieht das aus, wenn man Melodien aus alten Videospielen remixed und in ein neues musikalisches Gewand packt? Sind solche Songs aus Videospielen auch von der GEMA geschützt?
  • Das hängt von vielen Dingen ab. Grundsätzlich darfst du es erstmal nicht.

    In Deutschland ist jede Kreation urheberrechtlich geschützt, da hat die GEMA nichts mit zu tun.
    Im Ausland ist es unterschiedlich, aber du kannst davon ausgehen, dass es ähnliche Rechte gibt ("Intellectual Property" usw.)

    Rechtlich belangen wird dich wohl niemand, bloß für Creative Commons ist sowas nichts. Veröffentliche sie einfach irgendwo anders for free ohne explizite Lizenz. ;)
  • Ok, danke für die Infos!

    Ich habe nämlich einen Song aus CastleVania (Nintendo Spiel) geremixed und war mir nicht sicher, ob ich den jetzt überhaupt veröffentlichen darf.
  • Fleshdiet said:
    Ich habe nämlich einen Song aus CastleVania (Nintendo Spiel) geremixed und war mir nicht sicher, ob ich den jetzt überhaupt veröffentlichen darf.


    NEIN!..darfst du nicht!

    Jemand tat das gleiche mit dem titel aus dem Spiel Top Gear...und rate mal was damit wohl passiert ist?:tooth:

    Ausserdem finde ich es sowieso idiotisch und unkreativ sich iergendwas auszusuchen um daraus mal schnell ein remix zu machen!
    Und mir wird schlecht wenn sich solche Leute nachher noch selbst als Künstler bezeichnen und Jamendo mit ihrem blödsinn noch
    mehr vollmüllen...als würde man nicht schon genug solche scheisse hier finden!

    In anderen worten : "Spielst du kein Instrument oder singst?...dann bist du auch kein musiker und solltest hier auch nichts hochladen!"


    HerrCox said:
    Da ich zur Zeit gerade an einem Coversong arbeite


    Wenn ich dieses wort "Coversong" höre oder lese...dann könnt ich durchdrehen!!!

    Seit den 90'ern besteht die musik heutzutage fast nur noch aus gecovertem material,sei es der ganze song oder teile eines stücks!
    Hunderte male musste ich mich schon aufregen wegen solchen Deppen die aus einem guten song etwas mieses,lächerliches machten...einen
    guten song einfach versauten!

    Und @HerrCox...du schreibst blödsinn!

    Wenn du wissen möchtest was du darfst oder auch nicht,dann lies das hier durch!

    http://www.jamendo.com/de/cgu_user
  • Und für alle die keine lust zum lesen haben...hier aus dem FAQ von Jamendo :

    Darf ich eine Coverversion von einem Lied hochladen, an dem ich keine Rechte besitze?

    Nein. Dies ist nur möglich, wenn das Originalmaterial auch unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurde, die die Bearbeitung des Werkes erlaubt. Ansonsten sind jegliche Coverversionen auf Jamendo nicht erlaubt.

    Alles klar?
  • IIO said:
    wenn überhaupt können covers und bearbeitung nur wieder bei der gema angemeldet werden


    das ist nicht richtig. die cover-versionen müssen nicht bei der gema angemeldet werden (quelle: eigene erfahrung mit sehr vielen veröffentlichungen von cover-versionen von irgendwas.) richtig ist, dass man gebühren an die gema für die veröffentlichung von cover-titeln bezahlen muss. die höhe richtet sich danach, wieviele tonträger man herzustellen gedenkt. aus diesen gründen wollen presswerke ja immer die quittung über die schon bezahlte gema-gebühr sehen. (das ist die theorie, die praxis sieht da auch anders aus. zb amerikanische press/brenn-firmen interessieren sich einen deut dafür. die sagen zb ganz einfach: das ist dein problem. klär das oder nicht ... nicht unser bier. wovon ich aber dringend abrate, da irgendwas an der gema vorbei zu machen. ich weiss nicht genau, aber ich denke, das wiord teuer, weil das dann schon fast ein straftatbestand ist, das geistige eigentum anderer zu verhökern.)

    was man machen kann, ist eine kleinauflage bei der gema zu melden (bis zu 100 stück) und die als demo zu deklarieren. das ist erheblich preiswerter als eine "vollmeldung". (auch eigene erfahrung.)

    was die veränderungen angeht, so ist das noch erheblich weiter gefasst in der praxis, als oben geschildert. (quelle: auch eigene erfahrungen, da wir mit einer meiner bands extreme veränderungen an cover-stücken vornehmen.) fakt ist: es interessiert niemanden, hauptsache die gema-gebühren werden bezahlt.

    eine andere sache ist es, an einer stelle zu veröffentlichen, die pauschal-abkommen mit der gema hat, heisst, wo man einfach nur beim veröffentlichen den urheber des songs angibt und gut ist. zb beim potatosystem ist das so. falls der song runtergeladen wird - kostenpflichtig da natürlich - wird anteilig die gema-gebühr abgezogen, in der regel ca 15% des online-verkaufspreises. kann man drüber diskutieren, aber dafür hat man absolut keinen palaver mit nichts und niemanden.

    also: cover beim potatosystem veröffentlichen (ist auch für cover-bands hochinteressant, da man die demos des potatosystems auf der eigenen webseite einbinden kann, ohne mit der gema ärger zu bekommen) und kleinauflagen machen (lassen), notfalls eben mehrere hintereinander. 100 cds wollen ja erstmal verscheuert werden ..
  • reznamor said:
    Wenn ich dieses wort "Coversong" höre oder lese...dann könnt ich durchdrehen!!!

    Seit den 90'ern besteht die musik heutzutage fast nur noch aus gecovertem material,sei es der ganze song oder teile eines stücks!
    Hunderte male musste ich mich schon aufregen wegen solchen Deppen die aus einem guten song etwas mieses,lächerliches machten...einen
    guten song einfach versauten!


    einerseits stimmt das, es wird viel zu viel schrott unter dem decknamen "cover" gemacht. andererseits ... wenn man mal das songbuch (ist nur ein beispiel, aber "das" beispiel überhaupt) der Beatles durchgespielt hat UND sich gedanken darüber gemacht hat, was die da überhaupt gemacht haben, dann nimmt man schnell abstand von so manchen "habe ich selber gemacht" - müll. covern ist die einzige möglichkeit, wirklich von leuten zu lernen, von denen es sich lohnt zu lernen. und man erkennt sehr schnell, wo man selber steht. und wenn man das weiss, kann man meines erachtens nach eigentlich erst kreativ werden. es ist nicht besonders kreativ, zu versuchen mit eingeschränktem wissen und noch eingeschränkterem können in bezug auf musik komponieren, das rad neu erfinden zu wollen. (es gibt einige foren - deutschsprachige - in denen sich so "kreative" leute tummeln - da wird einem schlecht, wenn man sich auch nur die sieger der contests anhört. analphabetentum würde ich das nennen. wissen um musik wird da als kreativitätsbremse ausgelegt. das ergebnis ist primitvster schund, und die merken es nicht mal. weil man sich ja nicht vergleicht, und covern ist sich vergleichen. zunächst mal.)

    so, jetzt habe ich der fraktion "habe ich alles selbst gemacht" mal ein paar sätze gesagt, jetzt kommen die coverer dran:

    die meisten leute, die covern, spielen die noten nach, und nicht die musik, die musik haben sie nicht verstanden. (das gilt ganz besonders für diese unsäglichen schützenfest-bands.) das sind keine musiker. das sind töne-spieler. viele töne machen noch lange kein stück musik.

    und cover-versionen veröffentlichen ... da muss dann schon eine tragende alternative idee des zu covernden songs vorliegen. oder es muss einfach treffend sein. dann kann man das veröffentlichen, einfach weil es dann ein gutes stück musik ist. um das u beurteilen muss man aber den ausreichenden abstnad zu sich selber und ausreichende bewertungskriterien zur verfügung haben, also viel über m usik wissen, um überhaupt auch viel empfinden zu können, und das dann auch anwenden zu können. auf sein eigenes machwerk. das vermisse ich an unendlich vielen stellen.

    da wird dann irgednwas "geremixed". super. heisst: man nimmt teile eines midi-files irgendeines songs, jagt das ganze über irgendwelche geschossenen synth-plugins, wenns hoch kommt werden noch original-samples eingestreut, beat-slicer und effektketten drübergeknallt und fertig ist der remix. absoluter schwachsinn, da stimme ich meinem vorredner zu. das ist kein musikmachen, das ist grottenübelstes knöpfchendrücken. besonders verbreitet unter hiphoppern und den wesen, die sich da produzenten nennen. goldkettchen spazierentragen können die ... ansonsten: hirntot.

    also leute: unterschiedet doch mal zwischen musikern und knöpfchen-drückern, die sich wichtig machen wollen. musiker erzeugen musik, musik, die anrührt, die ergreift, die gefühls-wirkungen erzeugt. egal was das musik ist. knöpfchen-drücker erzeugen lärm. überflüssige umweltverschmutzung.

    und in beiden lagern (selberkomponierer und coverer) gibt es beides. und man achte bitte darauf, wenn man covert, dass man den musikalischen gehalt des songs, den man covert, auch wirklich erfassen kann. was bei der "ich habe cubase und ich will auch musik machen, weiss aber gar nicht, was das eigentlich ist" - fraktion niemals gegeben ist.

    lernt mindestens 5 akkorde auf der gitarre und lernt vor allem, warum die so klingen, wie sie klingen. danach dürft ihr "blowin in the wind" covern, aber nur zu hause, für euch alleine.

    beim fragesteller vermute ich mal ganz eindeutig, das er auch nur mal was sagen wollte. musik machen kann er ja offenbar nicht.
  • whiteaxxxe said:
    also viel über m usik wissen, um überhaupt auch viel empfinden zu können,

    Gut das war nun sehr viel Theorie und nachdem ich whiteaxxxe's Musik gehört habe, weiß ich auch, daß du weißt von was du sprichst. Aber dann gibt es in der Praxis auch immer mal ganz selten Ausnahmen. Da gibt es gute Musik und da muß man gar nichts wissen um das sofort zu hören. Das schließe ich auch mal an dem Jubel die die hier bekommen http://www.jamendo.com/en/album/48255

    Man kann sich auch mal überlegen wo die überall gecovert haben :wink:

    (Achso, und wer das in mp3 hört statt in ogg ist einfach selbst schuld.)
  • hjfischer said:
    Gut das war nun sehr viel Theorie und nachdem ich whiteaxxxe's Musik gehört habe, weiß ich auch, daß du weißt von was du sprichst. Aber dann gibt es in der Praxis auch immer mal ganz selten Ausnahmen. Da gibt es gute Musik und da muß man gar nichts wissen um das sofort zu hören. Das schließe ich auch mal an dem Jubel die die hier bekommen http://www.jamendo.com/en/album/48255


    oh, ich wollte nicht behaupten, dass man viel wissen muss, um gute musik zu machen. ich weiss, dass es leute gibt, die einfach so (das heisst unter einbeziehung ihrer intuition) richtig supergute musik machen. aber diese leute überprüfen auch ihren stand, indem sie sich einfach mit anderen guten sachen vergleichen. schwierig zu erklären. jemand, der nur hörer ist und keine ausbildung in musiktheorie hat kann ja schliesslich auch unterschieden auf einer rein intuitiven ebene. meine rage wendet sich gegen die leute, die eben keinerlei intuition und auch keinerlei wissen haben, und meinen, man mache musik eben einfach so, indem man irgendwas hinter- und übereinanderklatscht oder zerscheidet und irgendwie anders zusammenrührt wieder. und dann jede kritik mit einem "ist geschmackssache" abtun. ok, die fallen sofort unangenehm auf.

    und das von dir angeführte beispiel ist natürlich heikel .. für mich hört sich das schon so an, als ob die ziemlich viel wissen. sowas macht man nicht mal eben so mehr oder weniger zufällig.
  • whiteaxxxe said:
    oh, ich wollte nicht behaupten, dass man viel wissen muss, um gute musik zu machen.

    Uups, irgendwie sind wir dann durcheinander gekommen -- und auch wieder nicht. Ich hatte teilweise so verstanden, daß man auch was wissen muß, um gute Musik zu erkennen -- einfach so als Hörer (gibt ja auch Leute die irgendwie nicht so gut hören bzw eben einen anderen Geschmack haben) Deshalb kam mir das Album da in den Sinn ... hab es sowieso die ganze Zeit im Sinn seit ein paar Tagen ... und wollte sowas sagen wie es gibt auch gute Musik die anscheinend jeder sofort erkennt ohne was zu wissen.

    Im Grunde ist es aber ganz einfach, wenn man keine gute Musik erkennt, kann man auch keine machen. (Den Zufall können wir hier außer acht lassen, da gibt es zu viele Möglichkeiten) Erkennen allein reicht auch nicht, dann muß man noch viel lernen um konkret machen zu können. Also Talent oder Gehör und viel Fleiß. Ist im Prinzip bei vielen Dingen so.

    Diejenigen die das Album da gemacht haben, haben mit Sicherheit alle auch eine musikalische Ausbildung genossen, würde ich mal tippen. Nö, daß die nix wissen wollte ich nicht behaupten :shamed:
  • sehe ich genauso. :-)) sollte ein anderer eindruck entstanden sein, habe ich mich missverstädnlich ausgedrückt. :-))

    sind wir uns also einig ... :-)

    jetzt müsste man nur noch eine möglichkeit finden, leuten, die nichts merken, zu erklären, dass sie nichts merken. wenn mir was einfällt, melde ich mich wieder. :-)
  • whiteaxxxe said:
    jetzt müsste man nur noch eine möglichkeit finden, leuten, die nichts merken, zu erklären, dass sie nichts merken. wenn mir was einfällt, melde ich mich wieder. :-)


    Hier ist ne kleine Inspiration http://www.jamendo.com/en/forums/discussion/7478/1/funny-or-not/?p=forum&forum_page=comments&domain=en#Item_44
    :smile:
  • nicht zu fassen ... :-)) ich liege hier am boden vor lachen. gutes beispiel, echt. :-)) sowas ist doch nicht behandelbar. :-)))